Motivierende Gesprächsführung Fehlende Motivation und Lernbereitschaft der Jugendlichen sind immer wieder Faktoren, die den Ausbildungsprozess erschweren und einen Ausbildungsabschluss verhindern können. Im Rahmen der individuellen Förderplanung ist es das Ziel vieler Fördergespräche, eine größere Veränderungs-bereitschaft und einen wachsenden Ausbildungswillen zu erzeugen. Sanktionen, Ermahnungen und Konfrontationen verpuffen oftmals wirkungslos angesichts komplexer, krisenhafter Lebenssituationen der Auszubildenden. In Gesprächen mit ihnen begegnen wir häufig ambivalentem und widerständigem Verhalten. Diese Blockaden und Widerstände gilt es aufzulösen. Das Ausbildungsteam ist daher immer wieder aufgefordert, neue und Erfolg versprechende Ansätze und Wege im Gespräch zu erproben. Die Methode der Motivierenden Gesprächsführung will den Jugendlichen dazu einladen, mehr Selbstverantwortung zu übernehmen, Lernbereitschaft zu wecken und Möglichkeiten der Selbstverpflichtung zu entwickeln. Innerhalb des Seminars werden Hintergründe und Methoden der Motivierenden Gesprächsführung vorgestellt, und diese sollen und müssen miteinander eingeübt und ausprobiert werden.
Themenschwerpunkte: v Grundlagen der klientenzentrierten und motivierenden Gesprächsführung, v Kennen lernen der Grundbedingungen von Verhaltensänderungen, v Gesprächstechniken, die den Umgang mit Ambivalenz und Widerstand erleichtern, v Integration der erlernten Techniken in den Alltag, v Reflexion und Überprüfung dieser Erfahrungen Ich freue mich auf gemeinsame Erfahrungen mit Ihnen. Joachim Weis
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